Web-Magazin

‘Allgemein’ Articles

Finanzkrise: Definition zur Finanzkrise von Kurt Tucholsky

Definition zur Finanzkrise von Kurt Tucholsky (1890-1935)

Finanzkrise
Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.
….
Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen – echt famos!
.
Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.
.
Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.
.
Trifft’s hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken -
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!”
.
Soll man das System gefährden?
Da muß eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.
.
Dazu braucht der Staat Kredite,
und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land
die Regierung in der Hand.
.
Für die Zechen dieser Frechen
hat der Kleine Mann zu blechen
und – das ist das Feine ja -
nicht nur in Amerika!
.
Aber sollten sich die Massen
das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht:
Dann wird bisschen Krieg gemacht.

Original von Dr. Richard G. Kerschhofers

Posted in Allgemein | No Comments »

Europäische Union – wirtschaftlicher Multi-Kult mit verheerendem Konzept

Europäische Union – wirtschaftlicher Multi-Kult mit verheerendem Konzept und Verantwortungslosigkeit der Europäischen Regierungen und Parlamente !

Europa FahneDas die EU als Wirtschafts-u. Währungs-Union mit dem Zusammenschluss der Europäischen National-Staaten versagt hat, ist vielen wohl nicht erst mit der Griechenlandkrise richtig ins Bewusstsein gerückt.

Nicht, dass bei den Brüsseler (Polit)-Aristokraten die Warnungen und Zeichen einer sich verschlimmernden wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Disharmonie angekommen wären, forcieren sie ihre Planungen und Vorhaben ohne Rücksicht auf Währungs-u. Vermögensverluste der Europäischen Nationen.

So treiben Spanien und Marocco den Bau des Eisenbahntunnels unter der Straße von Gibraltar mit versuchter Lichtgeschwindigkeit voran, dieser soll aller Vorrausicht nach, wegen technischer Schwierigkeiten zwar erst  im Jahr 2025 fertig gestellt sein, die Kosten für den Europäischen Steuerzahler liegen nach vorsichtigen Schätzungen bei 5 Milliarden Euro. Diese gigantische Summe wird sich nach Meinung vieler Fachleute bis zur Fertigstellung aber fast verdoppelt haben.

Das ehrgeizige Projekt, welches den Europäischen mit dem afrikanischen Kontinent verbinden soll, hat als Vorbild den Kanaltunnel zwischen Frankreich und England. Als Rechtfertigung für den Bau in der Öffentlichkeit wurde immer wieder das Verkehrsaufkommen, gerade auch während der Urlaubszeit und den damit verbundenen längeren Wartezeiten an den Fähren propagiert. Aus vorliegenden Studien ist mit einem Verkehrsaufkommen von ca. 9 Millionen Passagieren und rund 8 Millionen Tonnen Fracht für das Jahr 2025 zu rechnen. Diese geschätzten Zahlen werden heute allerdings bereits als zu gering angesehen.

Mit wie vielen zusätzlichen legalen und illegalen Einwanderern pro Jahr gerechnet wird, bleibt in Brüssel natürlich unter Verschluss. Schätzungen aus den Jahren 2007 und 2008 gehen von 500.000 bis 800.000 Menschen pro Jahr aus, die zusätzlich die europäischen Staaten belasten werden und das soziale Spannungsfeld zwischen Ankömmlingen und Einheimischen verschärfen. Gerade in einer Wirtschaftskrise, welche noch lange nicht überwunden ist, schafft Brüssel mit seinen kostspieligen Vorhaben und Planungen zukünftig neue Kriegsschauplätze, die bei vielen Bürgern Europas bereits jetzt auf Unverständnis und Wut stoßen, zumal sie durch die aufgelegten nationalen Sparpakete zur angeblichen Überwindung der Krise auf kaum demokratische Art geschröpft werden.

Das nach Fertigstellung des Gibraltartunnels, dieses Projekt einem privaten Betreiber übergeben wird, lässt nur einen Schluss zu: dass die „EU“ in Brüssel als nicht demokratisch gewähltes übernationales Wirtschafts-Konsortium die Steuergelder der europäischen Bevölkerung auch in der Krise abschöpft, um sie hinterher privaten multinationalen Konzernen und Banken (Betreiber), zuzuführen. Anders lässt es sich ebenfalls nicht erklären, weshalb es keine greifenden Konzepte zum Schutz der Menschen an den Einwanderungspunkten der europäischen Union gibt.

So sind am Stiefel Europas nämlich an den Küsten Italiens bereits heute ganze Landstriche, Städte und Dörfer von den „Einheimischen“ entvölkert, weil die Politik der übermäßigen Flut der Einwanderer kein probates und vertretbares Mittel entgegenzusetzen hat. Land, Haus-u. Hotelbesitzer geben ihr Eigentum auf bzw. ziehen in die Binnen-Großstädte, um den wirtschaftlichen Untergang ihrer Region zu entkommen. Nicht jeder schafft einen Neuanfang, so bleiben „viele“ und gerade auch der sogenannte Mittelstand auf der Strecke.

Das viel propagierte Multi-Kulti Europa als friedliches „Zusammenleben“ der verschiedensten Menschen, Nationen und Religionen erleidet hier bereits Schiffbruch, weil es ihre politischen Führer nicht schaffen bzw. schaffen wollen, gerechte und real machbare Konzepte für die Menschen auf den Weg zu bringen.

Die einzig erkennbare Kernhandlung der europäischen Polit-Aristokratie scheint augenblicklich die Geldspirale „von unten nach oben“, durch Verordnungen und Gesetze schneller drehen zu lassen – natürlich ohne demokratischen Rückenhalt der Betroffenen.

Posted in Allgemein, Presse Artikel | No Comments »

Google und Facebook im Fadenkreuz – Aigner will Gesetz!

Google und Facebook im Fadenkreuz der Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner !

Nutzerdaten schützenDer Streit  für den Datenschutz von Verbrauchern auf der Internetplattform Facebook und dem Internet-Giganten Google, nimmt nun Verbraucherschutzministerin Aigner zum Anlass, die Schutz-Richtlinien gesetzlich festlegen zu lassen. Die Bundesregierung könnte noch „im Herbst einen ersten Entwurf“ vorlegen, so Aigner.

Aigners offener Protest gegen die Datenpannen bei Google und deren Verwendung von Kundendaten auf Facebook wertet Aigner als „Etappen-Sieg der Internetnutzer über Weltkonzerne und deren Lobbyisten“.

Aigner unterstützt EU-Forderungen, Internetdaten der Verbraucher schneller zu löschen sowie deren IP-Adressen zu verschleiern. Dem Nachrichtenmagazin Focus sagte Aigner: „ die Anonymisierung muss soweit gehen, dass es deutlich erschwert wird, Nutzerprofile zu erstellen und diese zu vermarkten“.

Auf solche derart verwendeten Nutzerdaten haben nicht nur Wirtschafts-Konzerne Zugriff, sondern auch Geheimdienste und andere Organisationen die diese Daten für politische,-Wirtschaftliche und meinungsbildende Zwecke missbrauchen könnten.

So können Nutzerdaten und deren Profile, die auf diese Art und Weise gewonnen werden, für deutsche Unternehmen einen starken wirtschaftlichen Nachteil darstellen, wenn sich ausländische Unternehmen auf Grund ihres dadurch erlangten Wissens einen Vorteil verschaffen.

Die Verbraucherschutzministerin Aigner schlägt mit Ihrem Vorhaben, wohl gleich zwei Fliegen mit einer Klappe ?

Tags: Google, Facebook, Aigner, Verbraucherschutz, Kundendaten, Focus, Nutzerprofile

Foto: rgbspace / DB: photoexpress.com

Posted in Allgemein | No Comments »

Monetarisierung der deutschen Sprache – Entwurf zum Leistungsschutzrecht

Monetarisierung der deutschen Sprache – Gesetzentwurf für ein Leistungsschutzrecht wurde vorgelegt !

VerlagshausNur wenige konnten sich bisher unter dem Begriff “Leistungsschutzrecht” so wirklich etwas vorstellen. Der Gesetzentwurf soll den Vorstellungen der Verleger nach, neue Geschäftsmodelle und somit neue Einnahmequellen für ihre Verlagshäuser erschliessen.

In dem Gesetzentwurf geht es darum das eine Verwertungsgesellschaft Gelder von Personen und Unternehmen eintreibt, die Verlagsprodukte gewerblich nutzen. Um es hier genauer zu beschreiben zählt dazu auch, dass Lesen eines Artikels von Mitarbeitern in Firmen, da bereits das Speichern des Artikels im Cache des Computers eine Verfielfältigungshandlung darstellt.

Nutzer müssten weiterhin schon im voraus einen Vertrag mit der Verwertungsgesellschaft abschliessen, weil sich die Verlage nicht nur ihren Vergütungsanspruch sichern möchten sondern auch noch das Ausschliesslichkeitsrecht in dem Gesetzentwurf wünschen.

In der Praxis bedeutet dieser Gesetzentwurf, sollte er dann so angenommen werden, dass Suchmaschinen wie Google, Microsofts Bing, Yahoo und sämtliche RSS-Feeds/Reader durch das Speichern der Texte und Wörter abgabepflichtig werden.

Offenbar geht es in diesem Gesetzentwurf nicht nur um neue Einnahmequellen für die großen Verlagshäuser, sondern um die Möglichkeit die Kontrolle und Macht über den Informationsfluss aus zu üben.

In wie weit das geforderte Leistungsschutzrecht der Presseverlage das im Grundgesetz verankerte Recht auf Informationsfreiheit bedroht lässt sich derzeit nur erahnen.

Bezeichnend zu diesem Gesetzentwurf ist die wohlwollende blinde Zustimmung der Gewerkschaften die sich hier der Gefahr der Einschränkung unserer Informationsfreiheit völlig verschliessen und in opportuner Sturheit die Monopolisierung auf einzelne Worte und Text-Sätze somit unterstützen.

Verwertungsgesellschaften und Urheberrechtsabgaben – diese zwei Worte suggerieren nur eins, nämlich das es nachher nicht mehr darauf ankommt, ob der Einzelne diese Dienste tatsächlich nutzt sondern das er diese hätte Nutzen können und somit automatisch auf PC und Speicher wieder eine gesetzliche Abgabe  an die Verwertungsgesellschaft  erfolgt.

Der Tenor in dieser Sache ist klar. Es wird wieder einmal versucht jeden zur Kasse zu bitten unabhängig vom Wettbewerb.

Tags: Monetarisierung, Monopol, Sprache, deutsche, Leistungsschutzrecht, Urheberrecht, Verwertungsgesellschaft, Verlag, Verlagshäuser

Posted in Allgemein | No Comments »

 Page 1 of 7  1  2  3  4  5 » ...  Last »