Job-Tipp
Jobsuche im Internet, welche digitalen Spuren sollten Sie hinterlassen ?
Für Jobsuchende ist es heute nicht nur wichtig, welchen persönlichen Eindruck Sie auf ihren potenziellen Arbeitgeber in einem Bewerbungsgespräch machen und das keine Rechtschreibfehler in den Bewerbermappen zu finden sind, sondern welche digitalen Spuren Sie im Netz auf der Suche nach einem Job hinterlassen haben.
Denn sehr oft wird dabei vergessen, dass ein zukünftiger Arbeitgeber wie jeder andere Internet-Nutzer auch Informationen über Sie im Internet finden kann. Dank den Suchmaschinen wie z.B. Google und Yahoo, deren Daten-Sammelwut ja bekanntlich „unerschöpflich“ ist, bleibt heute nichts mehr verborgen was ein User irgend wann mal im Netz hinterlassen hat.
Branchenabhängig Googeln zwischen 30 und 80 % der Unternehmen nach Bewerbern, daher kann das eigene Image im Netz über Erfolg oder Misserfolg Ihrer Bewerbung entscheiden.
Nach einer Studie der Uni Oldenburg mit der Construktiv GmbH (Internetunternehmen z.B. Mister Wong) nutzen über 60 von 100 der großen Markenunternehmen die sozialen Netzwerke (social Networks) wie Facebook, Twitter, StudieVZ usw.
Welche Daten Sie dort hinterlassen sollten Sie sich ganz genau überlegen und nach einem gewissen Konzept vorgehen welches im Vorfeld schon eine positive Meinung über Sie schafft!
Hier einige Beispiele, die wir von Personalmanagern in Erfahrung bringen konnten.
Legen sie in Ihren Profilen ob Facebook,Twitter oder StudieVZ (hier als Beispiele für alle anderen Netzwerke) nur die nötigsten Informationen an, die Ihre Kernkompetenz wiederspiegeln, hier ist manchmal weniger mehr.
Äußerungen zu politischen Themen, in die ein oder andere Richtung, sollte man vermeiden. Streitgespräche und Frozeleien mit anderen Usern gehören nicht zu Ihrem Profil, seien sie stattdessen Hilfsbereit und Kommunikativ.
Beteiligen sie sich an Diskussionen nur eingehend wenn Sie zu Ihrem Fachgebiet gehören. Mutmaßungen und Halbwahrheiten hört kein Personalchef gerne und zeugt nicht unbedingt von Ihrer Eignung und Qualifikation!
Informationen und Bilder über Familie und Bekanntenkreis sollten nur absolut neutral gegeben werden, auch hier ist weniger – mehr!
Jeder Internetshop oder Marktplatz kann Ihre Kundendaten einsehen, seien Sie also auch da vorsichtig wenn Sie Produktbewertungen oder z.B. Buch- Rezessionen bei Amazon abgeben
Diese Tipps erheben sicherlich nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, sie können aber helfen sich mit dem Thema “Datenpreisgabe” bei der Jobsuche näher auseinander zu setzen um eventuelle Fallstricke aus dem Weg zu gehen.
Tipps werden fortgesetzt…………


















